Arduino, Einsteiger, Making

Schaltbilder mit Fritzing

Mit der kostenlosen Software Fritzing lassen sich sehr leicht schicke Schaltbilder erstellen, um z.B. genau zu dokumentieren, wie man welche Sensoren und Aktoren an seinen Arduino angeschlossen hat. Das kann für die eigene Übersicht oder die Zusammenarbeit im Team praktisch sein, aber auch für Hausarbeiten, Facharbeiten oder Präsentationen. Fritzing kann sogar noch viel mehr, aber hier soll es erst mal nur um das Erstellen von Schaltbildern rund um den Arduino gehen.

Hier geht es erstmal zum Download der aktuellen Version: https://fritzing.org/ Ohne Account wird man um eine Spende gegeben, mit Account kommt man da herum. Wenn einem Fritzing gefällt und man es öfter nutzt, sollte man das Projekt natürlich mit ein paar Euro unterstützen. Das heruntergeladene Zip-Archiv kann man einfach entpacken und die darin enthaltene Datei fritzing.exe ausführen. Für uns bietet sich vor allem die Steckplatinen-Ansicht an.

Das standardmäßig angezeigte Breadboard kann man natürlich auch löschen oder über den Inspektor (der untere Block am rechten Rand) verändern. Über dem Inspektor findet man eine riesige Auswahl an Teilen, durch die man am besten erst mal stöbert und irgendein Beispiel zusammenbastelt. Natürlich kann und sollte man seine Projekte speichern, wenn man damit weiterarbeiten möchte, man kann aber auch lediglich die Grafik exportieren, um sie z.B. in eine Präsentation einzubinden.

Das fertige Bild aus unserem Beispiel sind dann so aus:

Ich finde leider meine Teile nicht

Trotz großer Auswahl kann es natürlich sein, dass genau das benötigte Bauteil nicht in der Bibliothek vorhanden ist. Es gibt aber mehrere Lösungen für das Problem, die ich in diesem kleinen Einstieg aber nicht näher erläutern kann:

  1. Man verwendet ein ähnliches Bauteil, wenn es nur um das Prinzip geht. Z.B. könnte man eine Batterie anschließen, obwohl man eigentlich ein Netzteil oder eine Powerbank nutzt.
  2. Für die allermeisten Teile (in Fritzing heißen sie Parts) gibt es fertige Vorlagen im Internet, die sich importieren lassen. Oft werden sie sogar von den Herstellern selbst angeboten.
  3. Und zu guter Letzt kann man auch ganz eigene Parts erstellen.

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